Rentenalter

Der Begriff Rentenalter oder Renteneintrittsalter, welcher auch als Rentenzugangsalter bezeichnet wird, ist ein statistischer Größenwert des durchschnittlichen Alters in dem in Deutschland die Altersrente beantragt oder bezogen wir. Bisher lag bei 65 Jahren das Rentenalter. Doch längst wurde die neue Rente mit 67 beschlossen. Ab dem Jahr 2012 wird schrittweise das Rentenalter angehoben. Das geschieht zunächst um jeweils einen Monat für 12 Jahre. Anschließend erfolgt eine stufenweise Erhöhung um zwei Monate pro Jahr.

Das Rentenzugangsalter von 67 Jahren ist ab dem Jahr 2029 gültig. Diese Änderung betrifft jedoch nicht jeden. Die Renteneintrittsjahre unterliegen, sowohl nach unten als auch nach oben, starken Schwankungen. Das aktuelle Rentenaltersgrenze ist derzeit für Männer auf 67 Jahre und für Frauen auf 65 hochgesetzt. Von der neuen Rentenreform bleiben alle Menschen, welche vor dem Jahr 1952 geboren wurden, unberührt. Die schrittweise Erhöhung des Rentenalters auf 67 wirkt sich endgültig für die Geburtsjahrgänge ab 1967 aus. Erst dann kann die volle Altersrente beantragt werden.

Auch für Schwerbehinderte wird das Rentenzugangsalter von derzeit 60 Jahre stufenweise auf 63 Jahre angehoben. Eine Anhebung auf 65 Jahre erfolgt auch nach einer Arbeitslosigkeit. Wer vorzeitig seinen Ruhestand genießen möchte, muss mit finanziellen Einbußen rechnen. Für jeden Monat, für den man früher Rente bezieht, wird für die gesamte Bezugsdauer ein Abschlag von 0,3 Prozent fällig. Personen, welche hingegen über das Rentenalter hinaus einer Beschäftigung nachgehen, erhalten pro Monat einen Zuschlag in Höhe von 0,5 Prozent. Für alle Versicherten, welche 45 Jahre in der Rentenversicherung ihre Beiträge entrichtet haben, bleibt das Rentenalter von 65 Jahren wie bisher abschlagsfrei bestehen.